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GemeindeNah gibt Senioren Perspektiven!

Erst verdrängen wir - dann suchen wir nach schnellen Lösungen fürs Alter.

Wenn wir jung sind, machen wir uns wenig Gedanken über unsere Lebensphase als Senioren. Wir verdrängen, dass wir einmal Schwierigkeiten bei Arbeiten im Haushalt oder beim Treppensteigen haben werden. Kurz – die meisten von uns verdrängen das Altwerden mit möglichen körperlichen Gebrechen und Angewiesensein auf Hilfe von anderen. Uns fehlen häufig Ideen und Ansätze, wie wir unseren Lebensabend angenehm und angemessen gestalten können.

Das Projekt GemeindeNah - Perspektiven für ein Leben im Alter bietet keine Patentlösung für Versäumnisse in der Vergangenheit. Wir befassen uns mit den zukünftigen Wohn- und Lebensformen der Senioren.

Zukunftsaussichten

In den nächsten Jahren wird es zu erheblichen Veränderungen kommen:

  • Die Rentner und Pensionäre werden mit rund einem Drittel die größte Bevölkerungsgruppe in Deutschland sein.
  • Die Zahl der an Demenz erkrankten Menschen wird erheblich steigen.
  • Immer weniger Familien werden in der Lage oder bereit sein, ihre Angehörigen im Haus zu versorgen. Gleichzeitig steigen Lebenserwartung und Vitalität bis ins hohe Alter.
  • Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass wir zu einem größeren Teil selbst für die Finanzierung unseres Lebensunterhaltes im Alter aufkommen müssen.
  • Die derzeitigen stationären Pflegeheime werden weiterhin die Versorgungsaufgabe der Schwerstpflege (Pflegestufe III) übernehmen. Sie werden überwiegend zentral angesiedelt sein und einen zunehmenden Hospizcharakter aufweisen. Alle anderen Menschen werden - allein aufgrund der zukünftigen Kostenstruktur - außerhalb der heute vorhandenen Pflegeeinrichtungen versorgt werden müssen.
  • Es wird somit zu einem erheblichen Ausbau der ambulanten Versorgung kommen, allerdings mit anderen Strukturen.

Perspektiven – für ein Leben im Alter!

Im Wesentlichen wird es deshalb zu Veränderungen in der Art und Weise des Wohnens und der Lebensumstände für Senioren kommen.

  • Leben in verschiedenen Formen von Wohngruppen (z. B. bei Versorgung von Demenzkranken)
  • Wohnen in neuen, altengerechten Wohnungen und Wohnanlagen mit einer hohen Versorgungsdichte
  • Wohnen in den bisherigen, aber umgebauten Wohnungen.

Diese Zukunft wird begleitet durch einen erheblichen Ausbau an Tagespflegemaßnahmen sowie Service- und Betreuungsangeboten.

Hier sehen wir unsere Aufgabe!

Rentner und Pensionäre befassen sich zunehmend früher mit den Fragen des Alters. Oft schon mit Beginn des Rentenalters erfolgt ein Wechsel in eine altengerechte Wohnform. Bereits im Vorwege werden mögliche Versorgungsleistungen für das Alter erkundet.

Wir ebnen in unseren Seniorenwohnanlagen den Weg für ein letztes Lebensviertel mit Geselligkeit, Individualität und Lebensfreude.

GemeindeNah ist Ansprechpartner für …

  • in die Jahre gekommene Menschen, die ein altengerechtes, barrierefreies Zuhause in ihrem gewohnten Umfeld bewohnen möchten.
  • die Kirchengemeinde, die Kommune oder die Sozialstation, die ihre Senioren vor Ort versorgt haben möchte, eingebettet in ein (generationsübergreifendes) Gemeindegeschehen.
  • andere Einrichtungen der NGD-Gruppe, weil bei der Bewirtschaftung und Unterhaltung der Wohnanlagen eine echte Vernetzungsmöglichkeit mit Einrichtungen der NGD-Gruppe und anderen (diakonischen) Partnern vor Ort besteht.

Wir, die Gruppe Norddeutsche Gesellschaft für Diakonie (NGD-Gruppe) als größter diakonischer Träger in Schleswig-Holstein, entscheiden uns bewusst und vor allem aus unserem diakonischen Verständnis heraus für die Arbeit in diesem Bereich. - Wir wollen die Augen öffnen für das zukünftige Drittel der Bevölkerung und mit unserem Tun die Würde des ganzen Menschen in den Mittelpunkt stellen.